Luftfeuchtigkeit & Co.: Das optimale Raumklima für das Kinderzimmer

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Für eine optimale Schlafumgebung ist eine angenehme Raumtemperatur entscheidend. Vor allem im Kinderzimmer sollte deswegen die empfohlene Luftfeuchtigkeit eingehalten werden. Anders als bei Erwachsenen, hat der Körper eines Kindes einen höheren Wasseranteil. Das sorgt für eine höhere Verdunstung als im Elternschlafzimmer. Umso wichtiger ist es, sich im Kinderzimmer genauer mit dem Raumklima auseinanderzusetzen.

Wenn es draußen kalt ist, schlafen die meisten mit geschlossenem Fenster. Das kann allerdings fatal sein – besonders im Kinderzimmer. Bei geschlossenem Fenster fällt vor allem in den Wintermonaten die Luftfeuchtigkeit ab, was sich negativ auf den Schlaf des Kindes auswirken kann. Durch die trockene Luft werden die Schleimhäute gereizt und der Schlaf fällt weniger erholsam aus. Im schlimmsten Fall kann das zu einer verminderten Konzentrationsfähigkeit in der Schule führen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es einige Möglichkeiten. Geräte zur Ionisierung der Raumluft können dabei helfen, ein optimales Raumklima zu schaffen – dank eines Luftreinigers lässt sich dann wieder so richtig durchatmen.

So sieht die optimale Schlafumgebung aus

Für einen erholsamen Schlaf sind Temperaturen zwischen 16 und 18° C optimal. Tagsüber darf es gerne etwas mehr sein. Experten empfehlen hier Temperaturen zwischen 18-20° C. Wie warm es im Kinderzimmer ist, kann mit einem kleinen Folienthermometer abgelesen werden – dieses wird einfach auf das Babybett geklebt. Doch nicht nur die Raumtemperatur entscheidet über Wohlbefinden und Gesundheit des Kindes, auch die Luftfeuchtigkeit hat einen hohen Stellenwert. Ist die Raumluft zu feucht, nisten sich gerne Hausstaubmilben ein. Ebenso können sich Schimmelpilze bei zu feuchter Raumluft optimal vermehren. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit hingegen kann die Schleimhäute reizen und den Schlaf negativ beeinträchtigen.

Optimalerweise liegt die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60 %.

Wie kann die Luftfeuchtigkeit reguliert werden?

Spätestens dann, wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 50 % liegt, ist Handeln angesagt. Weil die Schleimhäute Krankheitskeime dann nicht mehr so effektiv abwehren können, ist das Risiko für eine Erkältung besonders hoch. Ein Hygrometer hilft dabei die Luftfeuchtigkeit zu messen, damit bei Bedarf schnell eingegriffen werden kann. Raumbefeuchter mit integriertem Ventilator oder Ultraschallvernebler leisten hier gute Dienste. Wer eine solche Anschaffung scheut, kann sich auch mit feuchten Tüchern oder einer Schüssel Wasser auf der Heizung behelfen. Ebenso förderlich für ein gutes Raumklima sind Grünpflanzen. Von Kakteen und anderen giftigen Pflanzen sollte man jedoch Abstand nehmen. Besonders anregend duftende Pflanzen sollten ebenfalls gemieden werden.

Das vielseits bekannte Stoßlüften hat ebenso seine Daseinsberechtigung, wenn es um ein gesundes Raumklima geht. Hierfür sollte man mehrmals am Tag kurz lüften, indem das Fenster für ca. 10 Minuten komplett geöffnet wird. Die Anzahl an Erkältungsviren kann dadurch deutlich reduziert werden. Abgesehen davon macht frische Luft munter. Eher kontraproduktiv ist hingegen die Kippstellung von Fenstern im Winter. Das sorgt nur dafür, dass Heizenergie sprichwörtlich aus dem Fenster geworfen wird.

 

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